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FUNKTION |
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Unsere Funktion / Aufgabe
Atemschutz:
In der heuten Zeit ist der Atemschutz in einer modernen Feuerwehr nicht mehr wegzudenken. Der Atemschutz lässt die Einsatzkräfte viel sicherer Arbeiten und kann Rettungs- und Löschaufträge ausführen, die früher unmöglich waren. Unser Korps ist eines von zwei das speziell den Atemschutz als Schwergewicht ausbildet und auch entsprechend eingesetzt wird. Der Atemschutz verlangt von uns höchste physische und psychische Leistungen.
Die Chemie- und Strahlenwehr:
Nebst den angestammten Aufgaben erfüllt das Gasschutzkorps unter anderem auch die Aufgaben der Chemiewehr in der Stützpunktfeuerwehr FFZ für den ganzen Kanton Zug. Das Korps ist ausgebildet und ausgerüstet, um Unfälle mit Gefahrengütern auf Strasse und Schiene oder in Betrieben zu bewältigen. Die Strahlenwehr wurde im Jahr 2007 auf zentralschweizerischen Ebene harmonisiert. Es wurden 3 Stützpunkte ausgewählt, welche für Strahlenereignisse in der gesamten Zentralschweiz abhandeln. Die FFZ ist einer dieser 3 Stützpunkte.
Für die Bewältigung eines Chemieereignisses sind vielseitige Gerätschaften und Tätigkeiten erforderlich. Der Schadenplatz muss entsprechend dem Stoff und den meteorologischen Bedingungen um die Havarie herum abgesperrt werden. In einer ersten Phase geht es darum, Menschenleben zu retten, anschliessend eine Gefährdung weiterer Personen zu verhindern und die Auswirkungen auf die Umwelt zu minimieren. Konkret bedeutet dies, dass die Ausbreitung von flüssigen oder gasförmigen Stoffen verhindert wird, lecke Behälter abgedichtet werden oder das Medium umgepumpt werden muss. Die eingesetzte Mannschaft und benutzte Gerät, aber auch allfällige Patienten müssen anschliessend dekontaminiert werden, um eine Verschleppung des Stoffes zu verhindern. Stehen gefährliche Güter in Brand, erfordert das Löschen dieser Stoffe spezielle Techniken, gibt es doch einige Stoffe, die im Kontakt mit Wasser gefährlich reagieren können. Die fachtechnische Beratung während eines Chemie- oder Strahlenereignisses wird durch den AC Offizier und den Chemiestab sichergestellt.
Innerhalb der FFZ ist die 2. Kompanie, bestehend aus Motorspritzen- und Ölwehrkorps (MSK), Gasschutzkorps (GS) und dem Rettungskorps (RK), für diese Spezialaufgaben zuständig. Diese Korps üben zusätzlich den Umgang mit Gefahrengütern und das Handling der Gerätschaften. Innerhalb dieser drei Korps wird nochmals spezialisiert, Das MSK ist verantwortlich für das Bereitstellen und den Betrieb der Materialien am Zonenrand, während GS und RK die Spezialisten stellen, die in der Chemiewehrzone / Kernzone die Materialien zum Einsatz bringen. Dies geschieht immer unter Beachtung der eigenen Sicherheit. Hierfür stehen den beiden Korps verschiedene Schutzausrüstungen (Atemschutz, Vollschutz, schwerer Hitzeschutz) zu Verfügung.
Die Ereignisse vom 11. September 2001 haben auch in der Ausbildung der Chemie- und Strahlenwehr ihre Spuren hinterlassen. So wird dem Thema B und C Terror in der Ausbildung vermehrt Beachtung geschenkt.
Um diese spezialisierten Tätigkeiten zu erfüllen, wird das Kader der drei Korps zusätzlich in externen Kursen geschult. Die Mannschaft wird zudem alle drei Jahre an Weiterbildungskursen für Kader und Spezialisten ausgebildet. Damit das ganze Spektrum möglichst effizient abgebildet werden kann, wird jedes Jahr ein Schwerpunktthema bestimmt.
Chemie- und Strahlenwehr stellen hohe Anforderungen an Material und Mannschaft, speziell aber auch an die Ausbildungsverantwortlichen, welche sicherzustellen haben, dass die FFZ ihre Aufgaben kompetent und sicher erfüllen kann.
Zusätzliche Funktionen:
Unsere Mitglieder üben auch noch andere Funktionen aus die mit einem Mehraufwand an Übungen verbunden sind. So zum Beispiel die Motorfahrer und Korpsmotorfahrer. Eine spezielle Formation bildet der technische Zug, welcher immer dann gerufen wird, wenn Autofahrer eingeklemmt werden oder bei Extremrettungen, zum Beispiel in unwegsamen Gelände.
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